Das Wichtigste in Kürze

Sonntag, 24. Juli 2005

Schriftliche Bewerbung

Bewerbungsgespräch

Bewerbungsmappe

Samstag, 9. Juli 2005

Zwischen einer und zehn Minuten begutachten Personalverantwortliche Bewerbungen. Grobe Fehler bei der Gestaltung der Bewerbungsmappe finden keine Gnade. Vorbereitung, Sorgfalt und Kreativität lohnen sich aber für die entscheidende persönliche Note.

Anschreiben, Lebenslauf, Foto, Zeugnisse, Praktikumsnachweise, Mappe und eine ordentliche Verpackung - mehr muss es formal nicht sein. Allerdings bereitet schon das vielen Hochschulabsolventen Probleme. Bei Grosskonzernen gehen monatlich mehrere hundert Bewerbungen ein. Zwischen einer und zwei Minuten - mehr Zeit bleibt nicht für die erste Beurteilung und Vorauswahl einer Mappe. Das Geheimnis der perfekten Bewerbung: kurz, präzise und konkret.
Sorgfalt lohnt sich!

Ziel ist die Einladung zum Vorstellungsgespräch. Dazu müssen sich Bewerber für ein Unternehmen interessant machen. Wer das nachlässig betreibt, hinterlässt bei seiner ersten Arbeitsprobe für den möglichen neuen Arbeitgeber einen negativen Eindruck. Folgende Standardunterlagen können schon vor einer konkreten Bewerbung bereit gehalten werden: Schul-, Studien- und Arbeitszeugnisse, Praktika- und Sprachbescheinigungen, Fotos, Briefpapier, Umschläge und Klemmordner. So bleiben genug Zeit und Konzentration für das Anschreiben.

Zwei Anforderungen machen das Anschreiben zu einer harten Nuss. Erstens soll es die individuellen Voraussetzungen des Bewerbers mit den Stellenanforderungen eines Unternehmens verbinden. Zweitens sollte es auf komprimierte und präzise Art den Leser neugierig auf ein Vorstellungsgespräch machen. Es ist nicht Aufgabe des Personalchefs, Verknüpfungen herzustellen und die Vorzüge des Bewerbers aus dessen sprachlichen Girlanden herauszulesen. Und: Eine Seite muss reichen, um kurz und präzise die Qualifikation und Motivation für die Bewerbung zu beschreiben.
Ehrlichkeit ist selbstverständlich

Die Darstellung der eigenen Qualifikationen im Lebenslauf muss den Anforderungen der ausgeschriebenen Position entsprechen. Dazu werden die Lebensstationen auf ein bis zwei Seiten gebündelt: Persönliche Daten, Schule, Ausbildung, Studium, Praktika, Berufspraxis, Weiterbildung, Fremdsprachen. Hobbys, Ehrenämter, Militär- oder Zivildienst sollten nur dann ausführlicher behandelt werden, wenn sich Bezüge zur Ausschreibung herstellen lassen.

Wichtig sind Lückenlosigkeit, Ehrlichkeit und Zielstrebigkeit. Daten werden deshalb monatsgenau und nicht nur in Jahren angegeben.

Zur vollständigen Bewerbungsmappe gehören neben Anschreiben und Lebenslauf auch Zeugnisse sowie je nach Branche und Unternehmen Arbeitsproben, polizeiliches Führungszeugnis, Handschriftenproben. Das Foto kann in schwarz-weiss oder Farbe sein. Damit die Unterlagen sicher und sauber ihren Bestimmungsort erreichen, sollte der Umschlag mit Pappe verstärkt sein. Bitte keine Klarsichtfolien verwenden. Teure Designermappen und komplizierte Klappsysteme müssen es auch nicht sein. Die Inhalte sollen überzeugen.


Quelle: Praxisführer 2004/05

Körpersprache

Freitag, 8. Juli 2005

Körpersprache – die unbewussten Signale unserer Gefühle

Nach einem klassischen, viel zitierten Experiment aus dem Jahre 1972 wird der Gesamteindruck von einer Persönlichkeit zu 55 Prozent von der Körpersprache, zu 38 Prozent von der Stimme und nur zu 7 Prozent vom Inhalt des Gesprochenen bestimmt.
Haben Sie schon einmal bemerkt, wie viel körpersprachliches – die Wissenschaft sagt „nonverbales“ – Verhalten in unsere alltägliche Rede einfließt? Sie nennen einen Freund, den Sie bewundern, „aufrichtig“, obwohl er gar nicht aufrecht steht, sondern gerade neben Ihnen sitzt. Ein anderer hat dagegen „keine Haltung“, Ihr Chef beweist Ihnen kein „Entgegenkommen“, eine frühere Freundin (oder Freund) hat Sie „sitzen lassen“, also sich von Ihnen „abgewendet“. Blicke „durchbohren“ uns, Dinge kann man „in den Griff kriegen“, vorausgesetzt, wir beweisen „Fingerspitzengefühl“. Die enorme Bedeutung der unbewussten Körpersignale können Sie „begreifen“ – ohne sie angefasst zu haben.
Wir alle senden und empfangen ununterbrochen körperliche Signale, ohne uns im Einzelnen bewusst Rechenschaft darüber zu geben. Dennoch bemerken wir genau, wenn jemand niedergedrückt wirkt – auch wenn wir nicht bewusst erkennen, dass sich dieses Gefühl aus dem Anblick gebeugter Schultern, zusammengekauerten Dasitzens und hängender Mundwinkel bildet.
Da nonverbales Verhalten zum großen Teil angeboren ist, müssen wir die richtige Interpretation der Signale nicht lernen. Wir verstehen sie intuitiv. Aber weil das meiste auf einer unbewussten Ebene abläuft, können wir mit dem Körper auch schwerer lügen als mit Worten. Wie leicht fällt es zu sagen: „Ich mag dich wirklich“! Aber wie schwer ist es, dem anderen dabei so in die Augen zu schauen, dass er Ihnen die Worte auch glaubt, wenn Sie nicht tatsächlich so empfinden. Das ist der Grund, warum jeder in solchen Fällen lieber den Körpersignalen glaubt als den Worten.
Der Körper lügt nicht. Ein Beispiel. Stellen Sie sich vor, eine Freundin besucht Sie zu später Stunde, um sich an Ihrer Schulter über ihren treulosen Partner auszuweinen. Sie wollen eigentlich einen spannenden Film sehen oder einfach einen ungestörten Abend verbringen, weil Sie müde sind. Aber als netter, verständnisvoller Mensch sagen Sie ihr: „Ich freue mich, dich zu sehen.“ Im gleichen Moment spielen Sie nervös mit Ihren Fingern an Ihren Haaren oder kratzen sich und schauen verstohlen auf die Uhr.
Was glauben Sie: Vertraut sie Ihren Worten oder Ihren Gesten, die andeuten, dass Sie eigentlich etwas anderes zu tun haben, als ihr eine halbe Nacht zuzuhören? Die wenigsten sind sich bewusst, dass sie mit einer einzigen unbedachten Geste die Wirkung einer ganzen wohldurchdachten Rede zerstören können. Körpersprache ist verräterisch. Sie enthüllt anderen unsere wahren Absichten. In ihr drückt sich die Welt der Gefühle und Stimmungen aus. In ihr spricht der stille, der nicht-rationale Teil unserer Seele. Genau genommen ist sie nicht unsere Körper-, sondern Gefühlssprache.
Das bedeutet, im Alltag reden und hören wir in Wahrheit zwei Sprachen zugleich:
Die der Worte und die des Körpers.

Vorsicht vor dem schnellen Geld!

Freitag, 8. Juli 2005

Bei Ihrer Jobsuche werden Sie immer wieder auf verlockende Inserate stoßen:
"Bis zu 10.000 Euro nebenberuflich" oder "Finanzielle Unabhängigkeit in 30 Tagen" oder "Spitzenverdienst auf Bohrinsel" etc. werden versprochen.
Hier gilt das Selbe, wie im täglichen Leben: Sie bekommen nichts geschenkt. Geld ohne Arbeit verdienen nur die, die schon Geld haben. Das trifft auf Sie als Jobsuchenden mit Sicherheit nicht zu.
Die Tricks dieser Anbieter:
Achten Sie auf die Telefonnummer: Nur zu oft handelt es sich um Mehrwertnummern. Diese Firmen verdienen einzig und allein an Ihrer Not und Ihrer Neugier. Ein Anruf kostet oft mehr, als Ihr tägliches Arbeitslosengeld.
Neue Geschäftsideen im Internet werden oft von Adresshändlern angeboten. Bekunden Sie Ihr Interesse per Mailformular, so hat der Anbieter eine Adresse einer wertvollen Zielgruppe mehr zum Verkauf... Oft wird Ihnen Reichtum durch Multilevelmarketing versprochen: Abgesehen davon, daß sich diese Systeme oft hart an der Grenze der Legalität bewegen, so werden von Ihnen doch immer Investitionen verlangt. Viele dieser Firmen leben nur von diesen "Startpaketen" und "Einführungsseminaren" und nicht von den angepriesenen Produkten.
Im Zweifelsfall suchen Sie nach dieser Firma auf der Homepage der Wirtschaftskammer.

Kilometergeld

Freitag, 8. Juli 2005

Während der Maßnahme ist es Teilnehmern möglich vom Arbeitsamt Vorstellungs-Kilometergeld zu verlangen. Dies ist nur dann möglich wenn ein Teilnehmer das betreffende Formular ausfüllt. Hier kann man es runterladen
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