Trauriger Rekord bei Altendiskriminierung

In Österreich fühlen sich laut OECD-Studie 14 Prozent der älteren Arbeitnehmer ins Abseits gestellt
Wien – "Angesichts der Tatsache, dass Arbeitnehmer aufgrund ihres Alters benachteiligt werden, muss man davon ausgehen, dass viele über 40-Jährige nahezu am Ende ihres Erwerbslebens angelangt sind." Was Alan Walker von der Universität Sheffield in einer Studie für das EU-Parlament generell festgestellt hat, gilt besonders für Österreich. Laut einer aktuellen Erhebung der OECD fühlen sich hier zu Lande nämlich 14 Prozent der älteren Arbeitnehmer in ihrem Job "aus Altersgründen diskriminiert".

Damit hält Österreich die traurige Spitzenposition unter den EU-Staaten, wo sich im Schnitt "fünf Prozent aus Altersgründen benachteiligt fühlen." Im Zusammenhang mit Österreich kritisiert die OECD jedenfalls "zu wenig aktive Arbeitsmarktpolitik". Mit einer Beschäftigungsquote von 31,7 in der Altersgruppe der über 55-Jährigen liegt die Alpenrepublik am Ende der Skala. Der vergleichbare Prozentsatz in den OECD-Ländern: 52,8 Prozent.

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